Mundhygiene

Die Reinigung der Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste optimiert aus der heutigen Sicht die Zahnpflege. Mit der richtigen Technik kann man aber auch mit einer Handzahnbürste gute Erfolge erzielen. Die wichtigsten Bestandteile einer guten Handzahnbürste sind ein kleiner Bürstenkopf und mittelharte, abgerundete Kunststoffborsten. Spätestens alle zwei Monate oder nach einer Erkältung sollte die Zahnbürste (oder der Zahnbürtsenkopf) gegen eine(n) neue(n) ausgewechselt werden, da die abgenutzten Borsten das Zahnfleisch verletzten können.

Zahnärzte empfehlen als Putztechnik mit der Handzahnbürste die sog. "Bass-Technik". Dabei wird die Bürste am Zahnfleischsaum in einem Winkel von 45 Grad angesetzt und kleine Rüttelbewegungen mit ihr ausgeführt. Danach muss man mit leichtem Druck "von Rot nach Weiß", also vom Zahnfleisch zum Zahn hin "ausbürsten".

Die Reinigung der Zähne soltte mindestens zweimal täglich, besser nach jeder Mahlzeit, erfolgen. Nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln wie Wein, Obst, Fruchtsalat oder Früchtetee sollte man circa 30 Minuten mit dem Putzen warten, damit der Zahnschmelz nicht angegriffen wird. Die tägliche Verwendung von Zungenreiniger, Zahnseide und/oder Interdentalbürste ist unabdingbar, denn die Zahnbürste kann nicht jeden Winkel des Gebisses erreichen. Die korrekte Benutzung dieser Hilfsmittel demonstriert am besten der Zahnarzt. Fluoridhaltige Zahnpasten stärken den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähiger gegen Bakterien- und Säureangriffe. Zahnärztliche Vereinigungen empfehlen eine halbjährliche Kontrolluntersuchung sowie eine professionelle Zahnreinigung. Unabhängig davon ist die Bonusregelung der Krankenkassen zu sehen, die eine kalenderjährliche Vorsorgeuntersuchung voraussetzen.

 

Weitere Informationen:

 Verein für Zahnhygiene

 Alles rund um die Zahnpflege

 

Literaturhinweise:

Zahngesund: Wie Sie ohne Zahnarzt gesund bleiben

ISBN: 978-3839157152

 

Wußten Sie schon

Wenn der Zahn pocht

Als Hausmittel bewährt hat sich das Kauen einer Gewürznelke. Ihre antiseptische Wirkung macht sie zu einem guten Mittel gegen Zahnweh. Sie mögen den Geschmack von Nelken nicht? Dann probieren Sie es mit Akupressur: Massieren Sie mit der Kuppe des Zeigefingers 30 Sekunden lang den Akupressur-Punkt "Du 26 Rhenzong": Er befindet sich im oberen Drittel der schmalen Linie zwischen Nase und Oberlippe. Ist auch das Zahnfleisch geschwollen, hilft das Lutschen von Salbei-Eiswürfeln: Bereiten Sie aus Salbei einen Tee (2 TL Blätter auf 1/4 Wasser), den Sie in Eiswürfelbehältern einfrieren.